Medizinische Voraussetzungen

Beschwerden, Befunde, Diagnosen, Funktionsstörungen

Das Schwerbehindertenrecht legt einer Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft das Vorhandensein folgender medizinischer Voraussetzungen zugrunde:

  • Dauerhafte Abweichung von körperlichen Funktionen, geistigen Fähigkeiten oder seelischer Gesundheit von dem für das Lebensalter typischen Zustand in solchem Maße, dass eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
  • Die Funktionsbehinderungen müssen durch ärztliche Befunde nachweisbar und für die medizinische Begutachtung des Versorgungsamtes nach Aktenlage nachvollziehbar sein.
  • Die Funktionsbehinderungen müssen mindestens über sechs Monate bestehen.
  • Das Ausmaß einer nicht vorübergehenden Funktionsbehinderung muss, um als Behinderung anerkannt zu werden, mindestens 10 Einzel-GdB betragen.
  • Die Zubilligung einer Schwerbehinderteneigenschaft bedingt mindestens einen Gesamt-GdB von 50.
  • Die Tatsache des Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeit, Dienstunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit oder teilweise bzw. volle Erwerbsminderung allein reicht zur Anerkennung einer Behinderung nicht aus.
  • Die geltend gemachten Gesundheitsstörungen müssen eine "Regelwidrigkeit gegenüber dem für das Lebensalter typischen Zustand" darstellen. "Alterserscheinungen" oder Fehlen der biologischen entwicklungsbedingten Fähigkeiten (Kinder) gelten nicht als Behinderung.

 

Wenn Sie mehr über die Anerkennung von Schwerbehinderung wissen wollen, rufen Sie mich bitte an. Ich helfe Ihnen gerne.

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