Wie geht's danach weiter?

Obwohl das Krankengeld wegen Erreichens der Höchstbezugsdauer endet, ist bei langzeiterkrankten Arbeitnehmern oft vorerst nicht mit einer Beschäftigungsaufnahme zu rechnen. Dann kommt das Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit zum Zuge.

Hat ein Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Krankengeld mehr, ist aber weiterhin arbeitsunfähig, deutet vieles auf eine zumindest drohende Erwerbsunfähigkeit hin. Hat der Rentenversicherungsträger aber noch keine verminderte Erwerbsfähigkeit festgestellt, trifft der Arbeitnehmer auf eine Lücke im sozialen Netz. Neben einer fehlenden Sicherung des Einkommens droht auch der Verlust des Krankenversicherungsschutzes nach der Aussteuerung des Krankengeldes.

Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeitesregelung

Diese Lücke kann geschlossen werden durch das Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit (§ 125 SGB II). Das ist eine Sonderform des Arbeitslosengelds mit einer Brückenfunktion zur nachfolgenden Leistung und wird deshalb auch "Nahtlosigkeitsregelung" genannt. Der Anspruch ist beschränkt auf die Zeit bis über die Frage der vermindertern Erwerbsfähigkeit entschieden wird. Für die Dauer des Leistungsbezuges besteht auch die Krankenversicherung fort. Die Beiträge trägt die Agentur für Arbeit.

(Quelle: haufe.de)

Sind Sie in einer vergleichbaren Situation? Haben Sie Fragen dazu? Sind sie unsicher wie es jetzt weiter geht? Dann rufen Sie mich an - ich berate Sie gerne!

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