Liebe Mandantinnen und Mandanten, sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,

zum 01. Januar 2020 wird meine Rentenberater-Kanzlei auf meine langjährige Mitarbeiterin und Kollegin Anna Slatina übergehen. Zur Vorbereitung auf diesen Übergang werde ich bereits ab dem 01.10.2019 keine neuen Mandate mehr annehmen. Sie können aber selbstverständlich weiterhin Kundin oder Kunde der Kanzlei bleiben oder werden. Wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an meine Nachfolgerin.

Frau Slatina ist über die Internetseite https://www.rentenberatung-slatina.de/ zu erreichen. Dort finden Sie alle Kontaktdaten.

Ihnen allen sage ich „Danke“ für die vielen Jahre, die ich Sie als Berater in den Bereichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, im Schwerbehindertenrecht und im Sozialen Entschädigungsrecht begleiten durfte.

Im Bereich des Versorgungsausgleichs bei Ehescheidung bin ich weiterhin beratend tätig. Die Kontaktaufnahme erfolgt entweder über die Kanzlei Slatina, wenn Sie dort schon aus anderen Gründen beraten werden, oder direkt über die Telefonnummer 06151 3975-470; Fax 06151 3975-100, sowie die E-Mail-Adresse info@rentenberateragel.de.

Laufende Fälle aus den übrigen Bereichen führe ich noch überwiegend zu Ende, teilweise gehen sie aber auch schon auf Frau Slatina über. In diesen Fällen werden wir persönlich Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Rentenberater Bernd Agel

Das "tierische" Urteil des LSG Hessen

Das Landessozialgericht Hessen verhandelte am 20.04.2018 den Fall eines Versicherten der seit Juni 2010 eine volle Erwerbsminderungsrente bezog.
 
Ab 2009 erzielte er auch Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft in Höhe von 3.600 EUR p.a. - rentenunschädlich also.

Im Jahr 2012 übertrug er einen Rinderstall aus seinem Betriebs- in sein Privatvermögen, wodurch Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft im Einkommensteuerbescheid für 2012 von rund 8.000 EUR ausgewiesen wurden.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) kürzte daraufhin die Vollrente auf eine 3/4-Rente und forderte rund 1.000 EUR von ihrem Versicherten zurück. Sie sah die erzielten Einkünfte als Arbeitseinkommen bzw. vergleichbare Einnahmen an.

Die dagegen gerichtete Klage des Rentners vor dem Sozialgericht und dem LSG in Hessen blieb erfolglos. Die Zahlung der Erwerbsminderungsrente sei von erzieltem Hinzuverdienst abhängig. Zugrunde gelegt würden grundsätzlich auch Gewinne aus einer selbständigen Tätigkeit. Es spiele dabei keine Rolle, ob der Versicherte die Einnahmen durch die eigene Arbeitskraft erzielt habe oder nicht.

Die Hinzuverdienstgrenze des Jahres 2012 sei überschritten gewesen und somit eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten. Die DRV habe deshalb den ursprünglichen Rentenbescheid aufheben und die überzahlte Rente zurückfordern dürfen.

(Quelle: LSG Hessen, Urteil v. 20.04.2018, Az.: L 5 R 256/16)
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